Heute stelle ich noch die alten Postkarten, die nach 1945 gemacht worden sind rein.
Viel Spaß beim anschauen.
Die Erinnerung an die Stadmauer, die leider abgerissen worden ist habe ich noch. Wir sind vom großen Schulhof der O III ( heutige Musikschule) an der Mauer hochgeklettert und bis fast zur Eisenbahnstraße auf der Mauer entlanggelaufen.
http://www.youtube.com/watch?v=FZAeZO9eEtY
super danke !!!
Super. Davon erkenne ich noch eine Menge.
--- Das Gewissen ist der Kompass des Menschen. ---
jaaa, ich auch, die Milchbar sowieso, in der O III bin ich zur Schule gegangen, da gabs aber nur noch die Mauerreste als Toilettenhaus-rückwand und die Toiletten waren mehr als grrrrr
•Lesen gefährdet die Dummheit
•Dummheit frisst, Intelligenz säuft
die Aussentoiletten mit Stadtmauerrückwand gibt es immer noch!
Soll einer sagen was er will, Fürstenwalde sah einfach in den 50. oder 60.Jahren viel schöner aus wie jetzt. Die stilvolle Architektur hatte was harmonisches. Die Schnörkel und Spitzen an der Häuserfassaden prägten das Stadtbild. Bei diesen Erinnerungen gefällt mir die Stadt heute noch weniger. Was vom Krieg verschont blieb, haben die damaligen SED-Bonzen im Nachhinein vernichtet.
In Fürstenwalde ist zwar sehr viel getan worden, aber nichts ,was man optisch schön nennen könnte.
Übrigens, das schwarze Taxi, das gerade über die Brücke fährt, das ist Taxifahrer --- Karl Dahms --- Damals waren die Taxen schwarz mit schwarz-weißer Bodüre.
--- Das Gewissen ist der Kompass des Menschen. ---
na ich würde ein schönes Fürstenwalde vor dem 2. Weltkrieg beziffern. Aber das was die DDR und auch die heutigen Architekten der Stadt angetan haben und antun ist schon sehr schlimm.
Ja die meisten Erinnerungen habe ich noch von meiner Schulzeit an die alten Gebäüde.
Der Brauereikeller wurde von uns immer zur Mutprobe benutzt. Er hatte ein Eingang gleich vorn und in der Dunkelheit ist man dann bis zur einer Luke ganz hinten gelaufen.
Vom Marktplatz führte eine Straße zur Frankfurter Straße. Außerdem führte die Straße vom Markt in die Straße Töpfergraben. Sie war eine Steinchaussee so wie der Markt. Die Straße Töpfergraben ist bis zur Eisenbahnstraße gelaufen.
Sie wurde durch den Bau der Blöcke völlig ausgelöscht.
Rechts vor der Eisenbahnstraße wo jetzt ungefähr das Parkhaus ist stand früher das Prignitzbad (oä). Dort gingen die Fürstenwalder hin um in Badewannen zu baden, da sie in ihrer Wohnung kein Bad hatten. An der Ecke Frankfurter Straße - Trianonstraße befand sich ein Bäcker. Dorthaben wir für 15 Pfennig gefüllte Streußelschnecken in der Großen Pause gekauft. Die haben geschmeckt!!! Nicht wie heute. 50 Meter weit war der Eisverkäufer.
Das kenne ich noch sehr genau.Auf dem Marktplart hat mein Opa immer mit seinen Gemüsewagen gestanden.--- Gärtnerei Klingenberg-- aus Trebus. Ich bin oft in der Eckkneipe eine grüne Limmonade trinken gegangen. Glaube die Kneipe hieß Lemmel.
In dem Prißnitzbad habe ich in meiner Lehre als Klempner oft gearbeitet. Aus diesem Bad habe ich noch vor dem Abriß eine uralte große Mischbatterie gerettet. Eine Rarität.
--Polizeiauto--ein alter EMW ( kein BMW )Eisenacher-Motorenwerke
--Eisverkäufer-- Leckermäulchen
--- Das Gewissen ist der Kompass des Menschen. ---
Zitat von Mauersegler
Rechts vor der Eisenbahnstraße wo jetzt ungefähr das Parkhaus ist stand früher das Prignitzbad (oä). Dort gingen die Fürstenwalder hin um in Badewannen zu baden, da sie in ihrer Wohnung kein Bad hatten.
Das kenne ich. :-)
Bis 1958 wohnten wir in der Langewahler Straße in einer alten Bruchbude ohne Bad und mit Klo auf dem Hof. Freitags sind wir zum Wannenbaden ins Prignitzbad gegangen. Ich weiß nicht, ob ich mich richtig erinnere, aber ich glaube, dass wir pro Persson und Wanne 30 Pfennig bezahlten.
Alles sehr spartanisch und ein bisschen primitiv (Hansi wird sich erinnern), aber immerhin kam warmes Wasser aus der Wand.
Meine Mutter brachte grünes Badesalz mit (ich glaub, das hieß "Bölosan"), da sahen wir dann die Flecken in der Wanne nicht mehr.
Auf dem Bild von der Mühlenstraße sind über den Geschaften auf der Ecke die Fenster unserer Wohnung in der 2. Etage zu sehen. Wir wohnten ab 1958 dort. Ein Fenster steht offen. Meine Mutter lüftet wohl grad das Schlafzimmer.
"Einsam ist, wer für niemand die Nummer Eins ist."
Helene Deutsch
Hallo Mauersegler,
Auch deine zweite Serie ist natürlich ein wahrer Goldschatz. Mir geht es wie den meisten hier, ich kann noch eine Menge von dem, was ich hier sehe aus dem Gedächtnis wieder vorkramen. Besonders beeindruckenf sind die alten Baumbestände in der Eisenbahnstraße. Da fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren, dass ich die ja noch persönlich gekannt habe.
Das Prignitzbad habe ich selber nicht mehr auf der Festplatte, wahrscheinlich habe ich es auch gar nicht bewusst wahrgenommen. Als alter Südstaatler ist man ja selten über die Spreebrücke hinaus gekommen. Ich habe aber meine Mutter befragt und die hat mir erzählt, dass sie die Einrichtung auch des Öfteren genutzt hat. Es muss ja dann wohl irgendwann Ende der 50ziger oder Anfang der 60iger in Zuge der neubauten am ehemaligen Töpfergraben abgerissen worden sein.
willnichtnachmalle, der findet dass es hier auch ganz schön ist